Entdecken Sie unsere verfügbaren Fine Art Prints

Die Leica Galerie Düsseldorf bietet eine sorgfältig kuratierte Auswahl exklusiver Fine-Art-Prints aus aktuellen sowie vergangenen Ausstellungen zum Erwerb an. Entdecken Sie beeindruckende Werke renommierter Fotograf:innen und holen Sie sich ein Stück fotografische Kunst nach Hause. Für Fragen zu verfügbaren Motiven und Formaten stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung. Eine Auswahl aktuell erhältlicher Abzüge finden Sie nachfolgend.

Leica Galerie Düsseldorf

Ulla Born M.A.

Kuratorin und Galerieleitung

Kö Bogen Königsallee 2 | 40212 Düsseldorf | Germany

T +49 172 7800971 | ulla.born@leica-camera.com

Personal Perspectives - 50 Jahre Leica Galerien

Mit der Eröffnung der ersten Leica Galerie in Wetzlar vor 50 Jahren legte das Unternehmen den Grundstein für sein kulturelles Engagement, dessen Erfolgskonzept bis heute mit mittlerweile 27 Galerien auf der ganzen Welt fortgeführt wird.

In Kooperation mit den weltweit tätigen Leica Galeristinnen und Galeristen ist eine spannende und vielseitige Ausstellung entstanden. Mit vielen Leica Klassikern und ebenso vielen Neuentdeckungen. Aus diesem Konvolut an Lieblingsbildern wurde die Auswahl für Personal Perspectives kuratiert. So vielfältig die Programme der Galerien sind, so facettenreich ist auch die Ausstellung, die in der neuen Leica Galerie Düsseldorf präsentiert wird. Das Spektrum reicht von aktueller Fotografie bis zu den großen Leica Klassikern. Viele bildjournalistische Positionen sind ebenso vertreten wie freikünstlerische Arbeiten – vom Porträt bis zur Reportage und natürlich immer wieder auch das Genre der Street Photography, das wie kaum ein anderes mit der Leica Fotografie verbunden ist. Ein Wiedersehen mit zahlreichen Gewinnerinnen und Gewinnern des Leica Oskar Barnack Awards und des Leica Hall of Fame Awards ist möglich, ebenso die Entdeckung jüngerer fotografischer Positionen, die in überraschende Dialoge mit den vorbildlichen Fotolegenden treten. So zeigt die Jubiläumsausstellung Geschichte und Geschichten – immer aus persönlicher Perspektive und mit fundierter Expertise.

Und sie belegt eindrücklich und exemplarisch die Bedeutung der Leica Galerien: Sie verstehen sich als Orte der Begegnung, der Reflexion und des Austauschs zwischen Fotografierenden und einem internationalen Publikum. Sie geben Raum für visuelle Erzählungen, die historische, politische und soziale Themen aufgreifen und zur Diskussion anregen. Damit stehen die Leica Galerien seit einem halben Jahrhundert für fotografische Exzellenz und fotografische Vielfalt. Kompakt zu erleben in dieser Bilderfolge mit 50 großartigen Leica Fotografien.

Ausstellung: 10. Oktober 2026 – 16. Januar 2027, Eintritt frei

Torsten Andreas Hoffmann | Sonderedition Düsseldorf

Exlusiv zur Eröffnung unseres neuen Leica Stores und der Galerie freuen wir uns, Ihnen die Serie "Architecture follows nature" des in Düsseldorf geborenen, renommierten Fotografen Torsten Andreas Hoffmann anzubieten. Seine Fotografien verbinden Natur und Architektur zu spannenden, korrespondierenden Bildwelten und laden dazu ein, Düsseldorf neu zu entdecken.

Alle Arbeiten sind verso signiert inklusive Zertifikat in einer Edition von 25. Sie erhalten den Fine Art Print auf Wunsch auch hochwertig gerahmt mit Museumsglas und Passepartout mit doppeltem Ausschnitt in den Rahmen Größen 70 x 50 cm (990,00 € ohne Rahmen) und 100 x 70 cm (1.590,00 € ohne Rahmen).

Unseen Colour | Werner Bischof

Die Leica Galerie Düsseldorf präsentierte das facettenreiche Schaffen des Schweizer Magnum Fotografen Werner Bischof (1916-1954).

Bischof, bekannt für seine ikonischen Schwarzweißaufnahmen, setzte sich überraschend früh auch mit dem Medium Farbe auseinander – bereits 1938 entstanden erste Aufnahmen mit der Devin Tri-Color Camera. Diese bislang wenig bekannten Farbaufnahmen sind ein bemerkenswerter Fund und belegen, dass Farbe für Bischof von Beginn an mehr war als ein technisches Experiment – sie war ein bewusst gewähltes Ausdrucksmittel. Seltene Farbfotografien, die Bischofs Gespür für Licht, Komposition und Atmosphäre unterstreichen stehen seinen bekanntesten Schwarzweißaufnahmen gegenüber, darunter das ikonische Foto der Shintopriester im verschneiten Meiji-Tempel in Japan und das der Pinguine, die einen Spaziergang durch Edinburgh machen. Diese Bilder verdeutlichen, wie es ihm meisterhaft gelang, Stimmungen einzufangen.

Bischofs fotografisches Schaffen war geprägt vom Spannungsfeld zwischen dokumentarischer Genauigkeit und künstlerischer Interpretation. In der Nachkriegszeit dokumentierte er eindringlich die Zerstörung Europas sowie später das Leben in Asien und Südamerika. Dabei verlieh er seinen Motiven eine stille Würde – unabhängig davon, ob er in Farbe oder Schwarzweiß arbeitete.

Mit der handlichen Leica entdeckte Bischof schließlich neue, fotografische Möglichkeiten. Die Kamera, ein Symbol für Bewegungsfreiheit, erlaubte ihm, spontane und dynamische Aufnahmen zu machen, die eine neue Ebene der künstlerischen Gestaltung eröffneten. Die Gegenüberstellung von Farb- und Schwarzweißbildern offenbart, wie sich beide Ausdrucksformen in seinem Werk wechselseitig ergänzen- und laden dazu ein, sein Schaffen neu zu entdecken.